Unser Newsletter vermittelt prägnant, klar und verständlich die neuesten Entwicklungen in der Steuerpraxis mit Auswirkungen auf den Schweizer Markt.

 

Oktober 2014

Der Bundesrat der Schweiz hat im September 2014 das Vernehmlassungsverfahren zur Unternehmenssteuerreform III eröffnet. Unter Berücksichtigung internationaler Entwicklungen soll das schweizerische Steuersystem weiterentwickelt und die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden.

PrimeTax hat für Sie die wesentlichen Hauptelemente eruiert, welche im Laufe des kommenden Jahres in den parlamentarischen Beratungen behandelt werden dürften.

Newsletter 10/2014 zum Downloaden

 

Juli 2013

Am 19. Juli 2013 hat die OECD zeitgleich mit dem Beginn des Treffens der G20-Finanzminister in Moskau den seit langem erwarteten «Action Plan on Base Erosion and Profit Shifting» veröffentlicht. Dieser soll einen Wendepunkt in der Geschichte der internationalen Kooperation im Steuerbereich markieren.

Andererseits hat die OECD selbst kein Mandat, Gesetzesänderungen durchzusetzen, so dass sie sich auf die Umsetzung ihrer Vorschläge durch interessierte souveräne Staaten verlassen muss. Sollte der bislang gezeigte grosse politische Wille jedoch genügen, um zumindest einige der geplanten Änderungen des Aktionsplans umzusetzen, dürften diese Änderungen an keiner der in der Schweiz ansässigen international operierenden Gesellschaften ohne erhebliche Konsequenzen vorübergehen.

Welche konkreten Massnahmen bis spätestens Dezember 2015 umgesetzt werden sollen, mit welcher Problematik die OECD in diesem Zusammenhang konfrontiert ist und welche Konsequenzen die BEPS-Initiative bereits mittelfristig für den Standort Schweiz haben könnte, haben wir für Sie in unserem Newsletter zusammengefasst:

Newsletter 2/2013 zum Downloaden

Den multinationalen Unternehmen kann vor diesem Hintergrund nur empfohlen werden, ihre gegenwärtigen Strukturen parallel zu den Entwicklungen in der Schweiz und auf supra-nationaler Ebene fortlaufend zu prüfen und rechtzeitig an die erklärte Neuausrichtung des nationalen und internationalen Steuerrechts anzupassen.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

 

Februar 2013

Offshore-Zweigniederlassungen im Visier von Bundesgericht und ESTV

Anbei finden Sie unseren Newsletter zu dem am 1. Februar zu obigem Thema publizierten BGE, welcher eine doch recht kreativ anmutende, für ausländische vs. inländische Betriebsstätten divergierende Auslegung durch das Bundesgericht eines identischen Betriebsstättenbegriffs beinhaltet. Den diesem Newsletter zugrunde liegenden BGE finden Sie unter nachstehendem Link.

http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=05.10.2012_2C_708/2011

Interessant wird zukünftig dann auch sein, wie die Bindungswirkung des durch die kantonale Behörde gewährten Rulings und der damit einhergehende Vertrauensschutz für den Steuerpflichtigen gegenüber der ESTV durch die Vorinstanz, an welche dieser Teil des Sachverhalts zur Abklärung zurückgewiesen wurde,  beurteilt werden wird.

Newsletter 1/2013 zum Downloaden

 

Mai 2012

Hintergrund dieser MWST-Info ist, dass die Eidg. Steuerverwaltung im Rahmen der Einführung des neuen Mehrwertsteuergesetzes ihre Praxis zur Abgrenzung eines von der Mehrwertsteuer ausgenommenen Immobilienverkaufs von einer steuerbaren werkvertraglichen Lieferung verschärft hat und wir feststellen mussten, dass die Umsetzung der neuen Praxis noch nicht bei allen betroffenen Unternehmen stattgefunden hat. Erstellt beispielsweise ein GU auf einer ihm gehörenden Landparzelle eine Wohnüberbauung, welche im Anschluss verkauft wird, so liegt nur dann ein von der Mehrwertsteuer ausgenommener Immobilienverkauf vor, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Insbesondere dürfen die individuellen Käuferwünsche (z.B. zusätzliche Sanitär- oder Küchengeräte, anderer Bodenbelag, etc.) 5% des Pauschalpreises nicht übersteigen. Führen jedoch individuelle Käuferwünsche zu Mehrkosten von mehr als 5%, ist nur der Verkauf des Bodens (Landanteils) von der Mehrwertsteuer ausgenommen und hinsichtlich des Gebäudes liegt eine für den GU steuerbare werkvertragliche Lieferung vor. Dies hat für den GU neben erheblichen administrativen insbesondere auch nicht zu unterschätzende finanzielle Auswirkungen zur Folge, denn dann ist auf der werkvertraglichen Lieferung die Mehrwertsteuer geschuldet, welche i.d.R. nicht auf den Käufer überwälzt werden kann.

PrimeTax Info MWST zum Downloaden

 

April 2012

Gemäss der bis anhin gültigen Veranlagungspraxis der Kantone konnten die während der Zeit des Holdingstatus entstandenen Verluste nach dem Wegfall des Holdingprivilegs nicht mit steuerbaren Gewinnen verrechnet werden. Das Bundesgericht nun entschieden, dass sich eine solche Verlustverrechnung auch nach dem Übergang zu einer ordentlichen Besteuerung rechtfertigen kann.

Newsletter 3/2012 zum Downloaden

 

März 2012

Im Newsletter 2/2012 haben wir folgende nützlichen Kennzahlen für Sie übersichtlich zusammengefasst:

  • Sozialversicherungen – Beiträge/Leistungen 2011 und 2012
  • Mehrwertsteuersätze 
  • Zinssätze 2010, 2011 und 2012
  • Jahresendkurse 2010 und 2011
  • Naturalbezüge von Selbstständigerwerbenden 
  • Abschreibungen auf dem Anlagevermögen geschäftlicher Betriebe

Newsletter 2/2012 zum Downloaden

 

Januar 2012

Gestützt auf einen neueren Entscheid des Bundesgerichts hat die Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) ihre Praxis für die Anwendung des Meldeverfahrens auf Dividendenausschüttungen verschärft. Sofern die Dividenden zahlende Gesellschaft die für die Anwendung des Meldeverfahrens erforderlichen Formulare nicht fristgerecht einreicht, wird das Meldeverfahren zur Erfüllung der Verrechnungssteuerpflicht seitens der ESTV verweigert. In der Folge muss die Verrechnungssteuer auf Dividendenausschüttungen abgeliefert und anschliessend vom Anteilsinhaber zurückgefordert werden (im innerschweizerischen Verhältnis ist eine Rückerstattung grundsätzlich erst im nachfolgenden Kalenderjahr möglich). Bei verspäteter Ablieferung der Verrechnungssteuer ist zudem ein Verzugszins von 5% geschuldet. Wird die Frist für die Anwendung des Meldeverfahrens verpasst, kann dies im Ergebnis zu signifikanten Liquiditätsproblemen und Verzugszinsfolgen führen. Bei der Praxisverschärfung der ESTV handelt es sich um eine unliebsame Entwicklung, die ernst zu nehmen ist.

Newsletter 1/2012 zum Downloaden

 

Mai 2011

Mit der Einführung des neuen Mehrwertsteuergesetzes (MWSTG; in Kraft seit 1.1.2010) hat die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) sämtliche Praxisanweisungen überarbeitet und erneuert. Bis heute sind jedoch noch nicht alle Informationsschreiben publiziert worden, weshalb für die Steuerpflichtigen derzeit eine gewisse Rechtsunsicherheit besteht. Die ESTV hat daher in einem Info-Schreiben (Nr. 20, April 2011) die zeitliche Wirkung der neuen Praxisanweisung festgehalten. Die ESTV unterscheidet zwischen einer für den Steuerpflichtigen strengeren oder einer für ihn günstigeren Praxis. Im Newsletter 4/2011 haben wir den Zeitpunkt der Wirkung von Praxispublikationen für Sie zusammengefasst.

Newsletter 4/2011 zum Downloaden

 

März 2011

Im Newsletter 3/2011 haben wir folgende nützlichen Kennzahlen für Sie übersichtlich zusammengefasst:

  • Sozialversicherungen – Beiträge/Leistungen 2010 und 2011
  • Zinssätze 2010 und 2011
  • Jahresendkurse per 31.12.2010 
  • Naturalbezüge von Selbstständigerwerbenden 
  • Abschreibungen auf dem Anlagevermögen geschäftlicher Betriebe

 Newsletter 3/2011 zum Downloaden

 

Februar 2011

Aufgrund des Inkrafttretens des neuen US Erbschaftssteuergesetzes per 1. Januar 2011 wird wieder vermehrt über die exterritoriale Wirkung von US Steuergesetzen gesprochen. Der vorliegende Newsletter 2/2011 beabsichtigt ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und insbesondere aufzuzeigen, warum auch in der Schweiz ansässige Personen von der US Erbschaftssteuer betroffen sind.

Newsletter 2/2011 zum Downloaden 

 

Januar 2011

Mit der Einführung des Kapitaleinlageprinzips per 1.1.2011 wird die Rückzahlung von Einlagen in die Reserven (Kapitaleinlagen) der Rückzahlung von Nominalkapital gleichgestellt und somit für die Anteilsinhaber, welche die Beteiligungsrechte im Privatvermögen halten, steuerfrei möglich sein. Welche Auswirkungen hat dies auf die Steuerplanung und wo gibt es Handlungsbedarf? Konsultieren Sie unseren Newsletter 1/2011.

Newsletter 1/2011 zum Downloaden (Deutsch)  
Newsletter 1/2011 zum Downloaden (Englisch)